Genossenschaft

Genossenschaftliches  Bauen hat in Deutschland und vor allem in Mannheim eine lange Tradition mit den Schwerpunkten gemeinsame  Verantwortung und Verwaltung. Die Genossenschaften sind darauf ausgerichtet, langfristig für ihre Mitglieder zu wirken, daher ist die WohnWerk Mannheim eG ein nachhaltiges Unternehmen, das schonend mit natürlichen Ressourcen umgeht.

Das Haus, das wir bauen ist Gemeinschaftseigentum. Das lebenslange  Wohnrecht zu dauerhaft bezahlbaren  Mieten sichert die Lebenssituation jedes Mitglieds.


Die Genossenschaft  hat auch den Vorteil, dass der Wohnraum praktisch der Spekulation entzogen ist. So können die Wohnungen nicht veräußert werden. Wenn einzelne BewohnerInnen ausziehen, werden die Anteile und das Wohnrecht zu gleichen Konditionen weitergegeben.

Von der Genossenschaft  wird das Gebäude ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben. Aus den Mieteinnahmen werden die Kosten der Finanzierung, der Betrieb und die Verwaltung beglichen. Durch die Gesellschaftsform wird gleichzeitig sicher gestellt, dass die Mieten über einen langen Zeitraum stabil bleiben, weil die Kosten des Betriebs nur geringfügig steigen. 

Unverkäuflichkeit der Wohnungen

Grundstück und Gebäude stehen im Eigentum der Genossenschaft „WohnWerk Mannheim eG“. Diese bewirtschaftet das Gebäude mit Ziel, dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für die Mitglieder zur Verfügung zu stellen


Unsere Genossenschaft  sichert die faktische Unveräußerlichkeit der Wohnungen und das gemeinschaftliche Eigentum ist die Grundlage  für ein andauerndes, auf weite Zukunft angelegtes, verantwortungsvolles und solidarisches Miteinander. 

Mitglieder zeichnen Anteile an der Genossenschaft und genießen dafür ein Wohnrecht.

Das Finanzierungsmodell

Jede Wohnpartei leistet einen Finanzierungsbeitrag. Dieser wird bei Auszug zu 100 % zurückbezahlt. Die restlichen Baukosten werden über einen Kredit der Genossenschaft finanziert, unter Einsatz von KfW-Mitteln.


Die verbleibenden Finanzierungs- und Betriebskosten werden über eine monatliche Nutzungsgebühr (analog zur Miete) gedeckt.

Durch zusätzliche Baukostenbeteiligung kann die Nutzungsgebühr reduziert werden, diese beträgt jedoch mindestens die Kostenmiete (Betriebskosten und Abschreibung).